Der Iran ist bei der Fußball-WM im Juli in der Vorrunde ausgeschieden – mit sechs gelben Karten auf dem Konto. Dem Wein hat der Iran dagegen schon vor Jahrzehnten die rote Karte gezeigt: Seit der Islamischen Revolution ist Alkohol dort verboten.

Dabei war die persische Stadt Shiraz einst eine der berühmtesten Weinstädte der Welt. Ob die gleichnamige Rebsorte tatsächlich nach ihr benannt wurde, ist allerdings bis heute nicht eindeutig geklärt.
Ziemlich sicher ist sich die Wissenschaft dagegen, dass die Rebsorte selbst nicht aus Persien stammt, sondern aus dem französischen Rhônetal. Dort heißt sie Syrah.
In den Weinländern der Neuen Welt – vor allem in Australien und Südafrika – hat sich hingegen der Name Shiraz durchgesetzt. Und oft steht der unterschiedliche Name auch für einen unterschiedlichen Stil: Syrah aus Frankreich wirkt häufig etwas kühler, würziger und eleganter, während Shiraz aus wärmeren Regionen oft kräftiger, reifer und fruchtbetonter ausfällt.
Egal, ob Syrah oder Shiraz: Die Rebsorte ist heute ein echter Kosmopolit und rund um den Globus zu Hause. Einen kleinen Querschnitt durch die Vielfalt dieser Rebsorte finden Sie 👉 hier.
Bildnachweis: Pixabay
